28.03.2017

Schiemer: „Es geht in die richtige Richtung“

Mit einem Trainingslager in Windischgarsten bereitete sich die SV Guntamatic Ried auf die letzten zehn Meisterschaftsrunden in dieser Saison vor. SVR-Manager Fränky Schiemer spricht im Interview unter anderem über den wichtigen Sieg gegen Altach, das Spiel gegen Mattersburg und die Planungen für die nächste Saison.

Fränky, wie ist das Trainingslager verlaufen?

Das Trainingslager war sehr wichtig für uns. Alle Beteiligten konnten sich in Windischgarsten noch besser kennenlernen. Wir haben eine sehr intensive Trainingswoche eingebaut. Man hat gesehen, dass es in die richtige Richtung geht. Alle Spieler ziehen voll mit. Das Trainerteam gibt alles, damit wir für die letzten zehn Runden gut gerüstet sind.

Wie bewertest du den 2:1-Testspielsieg gegen Dukla Prag?

Es war für uns wichtig, dass wir gegen einen guten Gegner getestet haben. Dukla Prag hat eine ähnliche Spielstärke wie unser nächster Gegner Mattersburg. Die tschechische Liga ist im Aufwind. Es war ein guter Test für alle. Es kamen auch Spieler, die bisher nicht gespielt haben, zum Einsatz. Auch für das Trainerteam ist es wichtig, die Spieler bei einem Spiel statt nur im Training zu sehen. Jeder Spieler hatte die Möglichkeit, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Mit Mathias Honsak und Clemens Walch haben sich zuletzt zwei Spieler verletzt. Wie sehr fehlen sie der Mannschaft?

Das gehört leider zum Fußball dazu. Deshalb haben wir einen großen Kader und wie der Trainer sagt, nicht elf, sondern 25 Stammspieler. Es ist natürlich schade für die Spieler und für uns. Es haben andere Spieler aber gezeigt, dass sie sich für die kommenden Aufgaben empfehlen möchten. Mathias Honsak hat bei der U21-Nationalmannschaft einen Innenbandriss im Knie erlitten. Er muss sechs Wochen eine Schiene tragen, wird voraussichtlich aber nicht operiert.

Nach dem Sieg gegen Altach war die Erleichterung groß?

Nicht nur den Spielern, auch uns und allen Fans ist ein Stein von Herzen gefallen.  Es war wichtig, dass wir dieses Erfolgserlebnis erzwingen. Und das haben wir gegen Altach gemacht. Gegen St. Pölten gab es schon sehr positive Ansätze. Wir hoffen, dass das Match gegen Altach der Turnaround war. So ein Spiel haben wir gebraucht. Es war für die Spieler wichtig zu sehen, dass der Fußball, den wir spielen wollen, auch funktioniert.  

Am Samstag geht es gegen den Tabellennachbarn Mattersburg?

Dieses Spiel ist genauso wichtig wie die anderen neun Spiele danach. Es ist für mich kein Endspiel, denn es kommen auch danach noch genügend Spiele, bei denen wir Punkte holen können. Es ist natürlich jedem bewusst, dass es gegen einen direkten Gegner ein wichtiges Spiel ist. Aber wie gesagt, dieses eine Spiel wird nicht vorentscheidend sein.

Wie laufen die Planungen für die Saison 2017/18?

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir für nächste Saison gut gerüstet sind. Es sind noch viele Verträge offen. Im Hintergrund laufen dazu bereits sehr viele Gespräche. Wir wollen für nächste Saison eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen und den einen oder anderen Spieler auch langfristig binden.


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