19.03.2017

"Altach hat ein grosse Chance liegen gelassen"

Wien, 18. März 2017 – SV Guntamatic Ried gewinnt 2:0 gegen CASHPOINT SCR Altach. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

SV Guntamatic Ried – CASHPOINT SCR Altach 2:0 (1:0)

Schiedsrichter: Alexander Harkam

Mathias Honsak (SV Guntamatic Ried):

...über das Spiel: „Wir haben versucht, dem Gegner keinen Platz zu lassen. Wir wollten den Sieg, wir brauchten die Tore und wir haben das alles heute dem Gegner gezeigt. Wir sind hinten kompakt gestanden und haben dem Gegner wenig Platz gelassen und zum Schluss den Sieg noch geholt. Wir haben uns auf dem 2-0 nicht ausgeruht und somit den Sieg eingefahren.“

...über Trainer Lassaad Chabbi: „Er pusht die Mannschaft und gibt immer 100 Prozent. Das zahlt sich aus.“

Patrick Möschl (SV Guntamatic Ried):

...über das Spiel und dessen Auswirkungen: „Es ist wieder neuer Schwung drinnen und wenn wir so weiterspielen, kommen wir von da unten raus.“

...über den neuen Antrieb im Abstiegskampf: „Wir haben jetzt alle wieder Selbstvertrauen getankt. Jetzt haben wir Länderspielpause und dann greifen wir wieder in Mattersburg an.“

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):

...über das Spiel: „Wir haben das Spiel dominiert und über 90 Minuten sehr gut kontrolliert. Wir müssen am Boden bleiben und weiter gut arbeiten. Es war ganz wichtig, zu gewinnen und dass wir eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden haben. Wir haben uns auf Altach sehr gut vorbereitet und analysiert und deswegen geht der Sieg in Ordnung.“

...über die Leistung von Stefan Nutz im Mittelfeld: „Er ist ein sehr guter Fußballer. Heute hat er seinen Job sehr gut gemacht.“

...über die Pläne für SV Ried: „Jeder soll im Training seine Leistung bringen. Niemand darf das Gefühl haben, dass er kein Stammspieler ist.“

Andreas Lukse (CASHPOINT SCR Altach):

...über seine Verletzung: „Dem Hüftbeuger geht es gut. Er ist stabil und ich bin bei Kräften. Der Trainerstab war der Meinung, dass ich noch ein bisschen länger brauche und das ist zu akzeptieren.“

...über seine Chancen im Nationalteam: „Natürlich habe ich genauso gute Chancen, wie die anderen beiden, die dabei sind. Ich durfte im Herbst schon ein Länderspiel machen und das war O.K. Für mich war es wichtig, dass ich rechtzeitig fit werde. Ab nächsten Freitag geht es weiter mit dem Nationalteam.“

...über Probleme im Spiel des SCR Altach: „Wir zeigen unser negatives Auswärtsgesicht. Defensiv sind wir nicht kompakt und offensiv nicht vorhanden.“

Martin Scherb (Trainer CASHPOINT SCR Altach):

...über das Spiel: „Das Auftreten war einer Altacher Mannschaft nicht würdig. Ich habe unmittelbar keine Erklärung. Der eine oder andere Spieler ist vielleicht mit zu vielen Zukunftsplanungen beschäftigt. Die Geduld, die ich in der Kabine angesprochen habe, sollte nicht mit Lethargie verwechselt werden.“

...über die fehlende Bereitschaft in der Mannschaft: „Die Bereitschaft den ersten Meter zu machen ist nicht da, aber sich mit Managern zu treffen schon. Wer nicht bereit ist, für den SCR Altach alles zu geben, wird nicht mehr spielen.“

...über die Negativserie bei Auswärtsspielen gegen SV Ried: „Es ist unerklärlich, warum die Mannschaft so aufgetreten ist. Wir werden auswerten und neuformulieren für die nächsten zehn Spiele. Aus mir spricht noch die Enttäuschung.“

Alfred Tatar (Sky Experte):

...über die SV Ried: „Der Sieg ist sehr verdient. Sie waren gewollt, die Negativserie mit dem neuen Trainer endlich hinter sich zu lassen. Von der Leistung her hat heute das Resultat gepasst.“ 

...über den SCR Altach und Martin Scherb: „Ich verstehe die Enttäuschung. Sie haben die große Chance liegen gelassen, sich an Salzburg heranzupirschen. Dann tritt die Mannschaft so auf. Altach ist in Lethargie verfallen. Sie haben kein gutes Gesicht gezeigt. Die Leistung der Rieder darf aber nicht geschmälert werden.“

Hans Krankl (Sky Experte):

...über den SCR Altach: „Ihre Auswärtsschwäche müssen sie abstellen. Heute haben sie sehr blass ausgesehen. Die Rieder haben verdient gewonnen.“

...über die Initialzündung für die SV Ried: „Das muss der Weg nach oben sein. Es war ein Lebenszeichen.“