17.03.2019

Auf den Boden zurück geholt

Nach dem Sieg der Altacher gegen Austria Wien ließen sich Georg Zellhofer und Wolfgang Luisser feiern, zu sehr feiern. Denn die Wiener Veilchen sind der Lieblingsgegner der Altacher, die seit zwei Jahren gegen die Austria ohne Niederlage geblieben sind. Eine Woche später, nach dem 1:2 gegen den LASK schaut die Welt schon wieder anders aus. Alte Strickmuster traten wieder ans Tageslicht: Luckeneder machte vor dem Ausgleich einen Riesenpatzer, nach dem Rückstand waren die Rheindörfler nicht in der Lage, den LASK in Gefahr zu bringen. Das ist nicht neu, das kennt man. Aus der Zeit von Klaus Schmidt, aus der Zeit von Werner Grabherr. Die offensive Durchschlagskraft fehlt, Führungsspieler sind Mangelware. Die Kaderplanung war nicht die Agenda der Trainer. Gegen den LASK sind Defizite im Kader erneut sichtbar geworden. So sehr sichtbar, dass man um die Rheindörfler Angst haben muss. Denn auch der neue Trainer bekommt keine neuen Spieler. Und ganz offensichtlich reicht die Qualität derzeit nur für einen der letzten Plätze, hoffentlich nicht für den allerletzten . . .