10.03.2017

Wie sehr fehlt denn
Rafael Dwamena?

Drei Spiele – kein Tor geschossen! Austria Lustenau hat den Abgang von Rafael Dwamena nicht verkraftet. An dieser Feststellung führt kein Weg, keine Ausrede vorbei. Auch wenn man aus Statistiken heraus lesen kann, dass die Grünweißen fast durchgehend die überlegene Elf waren. Hilft aber nichts, weder Ballbesitz, noch Überlegenheit schießen Tore. Sondern Stürmer, die Qualität haben – wie Rafael Dwamena. 

Fahrlässig ist man in Lustenau einmal mehr mit der Aufstiegschance umgegangen. Der schnöde Mammon hat gesiegt, auch weil die Grünweißen mit Dwamenas Ablöse vom FC Zürich ein Budgetloch zu stopfen hatten. Ersatz Pedro spielte bisher kaum, Jailson, Dossou, Grubeck haben längt schon bewiesen, dass sie nicht zu jenen Stürmern zählen, die Tore am Fließband produzieren, die Spiele entscheiden können. 

Die Saison 2016/17 werden die Lustenauer abhacken müssen unter: „Ganz gut gelaufen, aber zum 17. Mal in Folge nicht aufgestiegen!“. Wer den Sprung in die höchste Liga sooft verpasst, darf sich nicht wundern, wenn man ihm auch die 18. Ansage, aufsteigen zu wollen, nicht glaubt. Die Wette, dass Lustenau auch 2018/19 in der – so ungeliebten neuen - zweithöchsten Spielklasse kicken wird, kann man wohl jetzt schon getrost eingehen. Auch wenn das in Bälde schon wieder anders klingen wird, aber das hat es eben schon oft – zu  oft.


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