21.01.2021

Am Keeper gescheitert

Der EC Red Bull Salzburg hält seine Saisonbilanz gegen die Dornbirn Bulldogs nach einem 2:0-Erfolg im vierten direkten Duell makellos. Die Tabellennachbarn der bet-at-home ICE Hockey League lieferten sich erneut ein Duell auf Augenhöhe.

Druckvoll startete Salzburg als Tabellenfünfter in das bedeutungsvolle Duell gegen Tabellennachbar Dornbirn. Just als die Gäste um die scheidenden Akteure Devin Brosseau und Yanni Kaldis im Powerplay für erste offensive Akzente sorgen konnten, setzte Mario Huber (8./sh1) den Puck zur Führung für die Red Bulls in die Maschen. Oskar Östlund hatte im direkten Duell das nachsehen, bewahrte seine Mannschaft im weiteren Spielverlauf jedoch vor Schlimmerem. In Unterzahl pflückte der Schwede beispielsweise eine Direktabnahme von Heinrich, dem wenig später auch noch die Querlatte zum Verhängnis wurde, eiskalt herunter.

Wertloses Chancenplus

Nicht nur die Seiten in der Salzburger Eisarena sondern auch die Rollen wurden im Mitteldrittel getauscht. Einzig am hohen Tempo und dem Spielstand änderte sich vorerst nichts. Dornbirn agierte mutig und nahm den Mozartstädtern das Spiel aus der Hand. Im Bullen-Tor vereitelte J.P. Lamoureux zahlreiche Großchancen der Bulldogs und so retteten sich die Gastgeber über ihr Angstdrittel. Im Schlussdrittel legte Thomas Raffl (49.) als Kapitän selbst Hand an und zähmte die Bulldogs mit dem 2:0 aus zentraler Position. Die Hausherren kehrten zu ihrer alten Stärke zurück, auch wenn Jevpalovs nach einem individuellen Kraftakt noch einmal das Metall zum Klingen brachte. Salzburg behauptet mit dem Sieg gegen die Bulldogs seine Vormachtstellung auf den fünften Tabellenplatz und findet nach vier Niederlagen (zwei davon in Overtime) zurück auf die Siegerstraße während Dornbirn nach drei Siegen diesmal ohne Punkte ausgeht.


bet-at-home ICE Hockey League, Grunddurchgang, Mittwoch, 20.01.2021
EC Red Bull Salzburg – Dornbirn Bulldogs 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)
Eisarena Salzburg
SR: FICHTNER, SIEGEL, Bedynek, Riecken.

Tore:
1:0 Mario Huber (8./sh1)
2:0 Thomas Raffl (49.)

Strafen:
RBS: 10 min.
DEC: 8 min.

Line-Up:
RBS: Lamoureux (Eliasson) – Chorney, Heinrich; Zündel, Joslin; Pallestrang, Viveiros; Felder, Schreier – Hughes, Baltram, Thomas Raffl; Skille, Schofield, Ortega; Mario Huber, McIntyre, Paul Huber; Hochkofler, Pilloni, Harnisch.
DEC: Östlund (Höneckl) – MacKenzie, Kaldis; Nilsson, Kokkila; Schnetzer, Magnan; Max Egger – Woger, Brosseau, Romig; Schwinger, Häußle, Macierzynski; Jevpalovs, Rapuzzi, Yogan;, Antonitsch, Straka, Fröwis, Pöschmann.