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11.05.2018

"Wir müssen noch
ein bisschen üben!"

SC Austria Lustenau – WSG Swarovski Wattens 2:2 (1:1)
Schiedsrichter: Alan Kijas
 
Gernot Plassnegger (Trainer SC Austria Lustenau):
…über das Spiel: „Wir müssen es sowieso nehmen wie es kommt, aber natürlich hätten wir uns heute drei Punkte gewünscht. Ich glaube in der ersten Halbzeit, wenn wir die letzten Bälle vielleicht besser spielen, hätten wir vielleicht ein 2:0 machen können. Dann hättest du es eher in trockenen Tüchern. Nichts destotrotz hat Wattens dann das 1:1 gemacht. Nach der Pause sind wir ein bisschen schwer in die Gänge gekommen, dann haben sie das 1:2 gemacht. Wo wir Fehler gemacht haben, wurden sie bestraft. Aber ich glaube wir haben nie aufgegeben. Wir haben weitergekämpft und uns schlussendlich das 2:2 verdient.“
 
...über die Chancenauswertung seiner Mannschaft: „Ich glaube das müssen wir noch ein bisschen üben.“
 
Paulo Victor (SC Austria Lustenau):
…über das Spiel: „Es ist ein 2:2, aber unsere Mannschaft hat heute gut gespielt. Wir hatten die Möglichkeit auf ein drittes Tor, aber es war ein gutes Spiel. Ich bin froh das Tor erzielt und der Mannschaft damit geholfen zu haben. Wir spielen in letzter Zeit guten Fußball. In den letzten drei Spielen müssen wir einfach so weitermachen um zum Schluss so viele Punkte wie möglich zu holen.“
 
Marcel Canadi (SC Austria Lustenau):
...über das Spiel und den Punkt: „Im Endeffekt glaube ich, dass schon mehr für uns drinnen war. Wenn man die erste Halbzeit sieht, glaube ich schon, dass wir 2:0, 3:0 in Führung gehen hätten können. Wir sind eigentlich durch zwei blöde individuelle Fehler von uns in Rückstand geraten, weil wir die Konter schlecht unterbunden haben. Das hätten wir schlauer machen können. Wir wollten schon die drei Punkte mitnehmen. Im Endeffekt müssen wir mit dem Punkt leben und nächste Woche geht es wieder weiter. Ich glaube wir sind vorne immer wieder angelaufen, aber es hat dann der letzte Pass, vielleicht auch die letzte Konsequenz im Sechzehner drinnen gefehlt.“
 
...über die Mannschaft: „Wir haben jetzt eine extrem junge Mannschaft und ich glaube, wenn man die spielerische Weise sieht, denke ich auch, dass es von draußen aus Spaß macht zuzuschauen. Jeder gibt sein Bestes und ich glaube wir sind auf einem guten Weg.“
 
Thomas Silberberger (Trainer WSG Swarovski Wattens):
…über das Spiel: „Wir sind theoretisch noch dabei. Vier Punkte auf Austria Lustenau bleiben bestehen. Jetzt haben wir zwei Heimspiele, zugegebenermaßen zwei schwere mit Wiener Neustadt und Ried. Wir wissen allerdings, dass wir daheim sehr stark sind und wir werden in diesen drei Runden noch versuchen den Vorsprung von Austria Lustenau aufzuholen. Aber im Endeffekt war heute nicht mehr drinnen, weil wir doch bei den Gegentoren nicht sehr gut agiert haben und weil der Gegner auch ein vernünftiges Spiel an den Tag gelegt hat. Wir waren eigentlich nicht hundertprozentig präsent, also muss ich mit dem 2:2 leben. Es gibt Schlimmeres. Ich glaube schon, dass wir die aktivere Mannschaft waren nach dem 2:2, aber uns haben dann die Kräfte verlassen.“
 
...zur Form von Zangerl: „Ich freue mich riesig für ihn. Er hat das heute gut gemacht. Das hätte ich mir natürlich von Anfang an gewünscht, aber er war lange verletzt und angeschlagen. So wie er sich die letzten Wochen präsentiert ist es sehr zufriedenstellend.“
 
...vor dem Spiel über die Verlängerung von Milan Jurdik: „Es tut sehr gut, weil der Milan unser Topstürmer ist, was die Quote betrifft, und wir nach wie vor auf ihn bauen können. In der Box drinnen ist er einer der Besten in dieser Liga.“
 
...vor dem Spiel über eine mögliche Verpflichtung von Gebhart von 1860 München: „Dass das aufgekommen ist, kommt eigentlich aus dem deutschen Raum, weil es in der Bild gestanden ist. Timo Gebhart ist sicher ein interessanter Spieler, aber ich glaube alleine, dass wir mit ihm in Verbindung gebracht werden zeigt, dass wir nächstes Jahr schon gewillt sind in der Liga anzugreifen. Aber es dreht sich nicht alles um Timo Gebhart. Wir sind an anderen Namen auch noch dran und wir werden es zeitnahe präsentieren, aber es wird sich Einiges in Wattens tun.“
 
Lukas Katnik (WSG Swarovski Wattens):
…über das Spiel und was man mit dem Punkt anfangen kann: „Wir natürlich relativ wenig. Wir haben noch Ziele und unser Ziel ist es Austria Lustenau zu überholen. Da reicht uns der Punkt heute leider nicht. Ich glaube, dass die Müdigkeit jetzt einfach eine Rolle gespielt hat. Wir haben es sicher noch probiert, aber es hat heute einfach nicht gereicht.“
 
...über sein Zusammenspiel mit Zangerl: „Der Zangerl ist momentan super drauf, auch im Training. Es macht Spaß mit ihm zu spielen. Von dem her passt es recht gut.“
 
Simon Zangerl (WSG Swarovski Wattens):
...darüber, was der Punkt bringt: „Wir haben in der Winterpause gesagt, dass wir Lustenau überholen wollen. Da hätte uns heute ein Dreier gutgetan, aber ich glaube mit dem Punkt und dem Spielverlauf können wir gut leben. Wir probieren die letzten drei Runden trotzdem noch Lustenau zu überholen und dann haben wir unser kleines Ziel erreicht. Es war von Anfang an nicht unser Spiel. Ich glaube erste Halbzeit war es eines unserer schlechteren. Zweite Halbzeit haben wir es dann ein bisschen besser gemacht, aber nach dem 2:2 ist nach vorne nicht mehr viel gegangen.“
 
...über seine Form: „Ich weiß selbst nicht woran genau es liegt, aber ich spiele jetzt lockerer auf, denke nicht zu viel nach und auf einmal funktioniert es. Es tut sehr gut. Wir haben jetzt noch drei Spiele. Ich hoffe ich kann noch ein, zwei Tore machen und dann war das für mich selbst ein versöhnlicher Abschied und ich bin damit zufrieden. Ein Abschied von dieser Saison. Was nächste Saison ist, weiß man nicht genau. Es kommt darauf an wie es mir körperlich geht, was der Verein will und was ich selbst in der Zukunft will. Das muss jetzt alles erst besprochen werden.“
 
...über sein Zusammenspiel mit Katnik: „Der Lukas und ich sind auch in der Freizeit gute Freunde und vielleicht funktioniert es deshalb jetzt auch am Platz.“
 
Alfred Tatar (Sky Experte):
...vor dem Spiel über Lustenau: „Lustenau wird Jahr für Jahr als jemand gehandelt, der vielleicht im Konzert mitspielen kann, also auch dort ist es wirklich nötig, dass man sehr viel Hirnschmalz Mal auf ein Brot schmiert und hofft, dass es auch dick genug ist und einen sättigt, sprich, dass das, was man macht, dann auch zum Ziel führt.“


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