05.05.2018

Krainz: "Wir haben das wirklich gut gemacht"

KSV 1919 – SC Austria Lustenau, 0:2 (0:1)
Schiedsrichter: Stefan Ebner
Stimmen von Sky Sport Austria.
 
Stefan Rapp (Trainer KSV 1919):

…nach dem Spiel: „Es war heute relativ wenig da, was brauchbar war. Es kann sein, dass die Situation Spuren hinterlassen hat, das will ich aber nicht als Ausrede gelten lassen. Es war in allen Bereichen wenig. Die Situation ist sicher nicht einfach, keiner weiß wie es weitergeht. Sobald der Fuß über die weiße Linie geht, muss man sich aber nur auf den Fußball konzentrieren. Das war heute nicht der Fall. Leidenschaft und Mut haben gefehlt, die Organisation war indiskutabel, wenn sich nicht jeder strikt an den Plan hält, gibt es Auflösungserscheinungen wie teileweise in der zweiten Hälfte. Wir sind nicht in de Lage eine Serie hinzulegen und zwei, drei Spiele hintereinander zu gewinnen. Es hat noch keine Vertragsverhandlungen gegeben.“
 
Gernot Plassnegger (Trainer SC Austria Lustenau):

…nach dem Spiel: „Aufgrund der zweiten Hälfte war es absolut verdient, die Mannschaft hat es toll gemacht, auf das kann man stolz sein und darauf können wir aufbauen. Die Räume in der ersten Halbzeit ungenützt gelassen. In der zweiten wären noch mehr Tore drin gewesen. Man darf aber nicht unzufrieden sein. Absolut top. Sehr positiv, der Schritt junge Spieler jetzt reinzuhauen, damit sie sich gut entwickeln können und nächste Saison nicht ins kalte Wasser geworfen werden. Das stimmt mich sehr positiv für die Zukunft."
 
Erwin Fuchs (Präsident KSV 1919):

…in der Halbzeit bei Sky über die Verweigerung der Lizenz in erster Instanz: „Es war damit überhaupt nicht zu rechnen. Ich habe mich einige Male erkundigt und auch letzte Woche wurde mir versichert es ist alles in Ordnung. Der Senat hat das anders gesehen. Das müssen wir schleunigst reparieren. Wir haben 800.000 Euro negatives Eigenkapital, das sind in dem Fall keine Schulden, weil wir trotz allem eine Million Gegenwert haben, aber den darf man als Fußballklub nicht ansetzen. Wir investieren doch einiges, nicht nur in Infrastruktur, auch in das neue Jugendsportheim und haben rund 120 aktive Nachwuchsspieler, die einen Gegenwert von mehr nachweisen als diese 800.000. Deshalb haben wir kein Problem mit unseren Geldgebern und das ist alles geregelt. Wir haben ein zwei, drei Jahresprogramm mit unseren Partnern. Man traut uns in der nächsten Saison keine Ausfinanzierung zu, das finde ich nicht in Ordnung, weil wir das alles belegt haben, auch mit zusätzlichen Garantien. Ich bin schon zuversichtlich, aber mich hat es wirklich schwer getroffen, das muss ich schon sagen.“
 
David Sencar (KSV 1919):

…nach dem Spiel: „Ich bin ein bisschen enttäuscht von unserer Leistung, wir haben nicht so schlecht begonnen, aber Lustenau hat mit der ersten Chance ein Tor gemacht. Zweikampf, Wille und Ehrgeiz haben gefehlt, um das Spiel zu gewinnen. Es wird ein bisschen darüber geredet, aber im Endeffekt kann man nur auf die zweite Instanz warten.“

…über seine Zukunft in Kapfenberg: „Die Gespräche mit dem Verein sind sehr positiv, ich lasse mich überraschen.“
 
Marco Krainz (SC Austria Lustenau):

…nach dem Spiel: „Wir haben es wirklich gut gemacht. Die zweite Hälfte war viel besser, wir haben die Räume ausgespielt und verdient gewonnen. Es freut mich, dass ich gegen meinen Nationalteamkollegen Paul (Gartler) getroffen habe. Wir fahren überall gern hin, versuchen überall zu gewinnen, egal ob in Kapfenberg oder sonst wo.“


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