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21.04.2018

"Kein Kommentar zur
UEFA-Pro-Lizenz"

SV Guntamatic Ried – SC Austria Lustenau 2:0 (1:0)
Schiedsrichter: Harald Lechner
Stimmen von Sky Sport Austria
 
Thomas Weissenböck (Trainer SV Guntamatic Ried):
...über das Spiel: „Man hat schon gesehen, dass diese Woche nicht so spurlos an den Spielern vorübergegangen ist. Man hat natürlich gesehen, dass das Ganze momentan ein bisschen stockt, aber wir haben uns, denke ich, Anfang zweite Halbzeit freigespielt. Wir hatten dann Chancen das Ergebnis noch höher ausfallen zu lassen, haben das leider nicht gemacht. Zum Schluss haben wir der kämpferischen Topleistung ein bisschen Tribut gezollt und haben dann vielleicht noch die eine oder andere Chance der Lustenauer zugelassen. Wir müssen den Sack vielleicht ein bisschen früher zumachen, aber unterm Strich muss ich der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, weil die Woche für die Mannschaft auch nicht leicht war, denke ich mir, und dann so eine kämpferische Leistung an den Tag zu legen und auch spielerisch, speziell Anfang der zweiten Halbzeit, da muss man ein großes Lob honorieren.“
 
...über das Ziel Aufstieg: „Es war ein erster Schritt, aber wir müssen weiterarbeiten und schauen, dass wir das in den nächsten Spielen bestätigen und uns weiterentwickeln.“
 
...im Videobeitrag über seine Ernennung zum Ried Trainer: „Es war so, dass ich mich im Verein in der Rolle, wo ich war, eigentlich sehr wohlgefühlt habe. Ich hatte auch nicht unbedingt die Ambition. Der Verein hat das Gespräch gesucht und aus dem Gespräch heraus haben wir dann eine Lösung gefunden. Somit bin ich mit der Lösung auch zufrieden. Ob das jetzt die fünfte Lösung ist oder die erste ist mir eigentlich egal.“
 
Seifedin Chabbi (SV Guntamatic Ried):
...über den Strafstoß und die Wichtigkeit des Sieges: „Also ganz ehrlich, wir haben die letzten Spiele auch ein paar Strafstöße nicht bekommen, die klar waren. Also ich weiß nicht ob er knifflig war oder nicht, aber wir sind froh, dass wir ihn gekriegt haben und mit einem 1:0 lässt es sich immer leichter spielen. Es ist im Moment sicher ein enormer Druck, der auf uns herrscht, aber da muss man Verantwortung übernehmen. Heute hat der Julian gefehlt und da habe ich heute Vormittag schon zum Trainer gesagt, dass ich das gerne machen würde, wenn heute ein Elfmeter kommt. Gott sei Dank ist er reingegangen. Das Wichtigste für uns sind jetzt drei Punkte. Wir müssen nicht das Gelbe vom Ei spielen. Das Wichtigste sind die Punkte und wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel. Ich glaube, dass es so weitergeht.“
 
...über den neuen Trainer: „Der ist gekommen, hat dann auch einige Einzelgespräche geführt und ich glaube das hat heute gewirkt. Aber ich hoffe, dass wir am Montag nachlegen werden. Das ist unsere Pflicht und dann kann man sagen, dass wir wenigstens einen guten Start hingelegt haben mit dem neuen Trainer.“
 
Franz Schiemer (Manager SV Guntamatic Ried):
...über das Spiel: „Die drei Punkte waren heute sehr wichtig. Aber wir richten sofort den Blick nach vorne. Wir haben heute ein solides Spiel abgeliefert und am Montag wartet schon wieder der FAC. Wir haben schon Kleinigkeiten verändert. Das hat sofort gefruchtet. Wir haben phasenweise wirklich sehr guten Fußball gespielt.“
 
...über den strittigen Elfmeter: „War es kein Elfmeter? Ich glaube schon, dass es einer war.“
 
...über die Kritik der Fans an der Vereinsführung: „Das ist normal, wenn man nicht vorne steht. Unser Ziel war der sofortige Wiederaufstieg. Es ist nicht einfach, es hat nicht umsonst in den letzten fünfundzwanzig Jahre, glaube ich, keiner geschafft. Mit dem muss man leben, das ist kein Problem. Wenn sie mich nicht wollen, muss das im Sommer halt wer anderer machen.“
 
...über das Ziel Aufstieg: „Wir glauben daran.“
 
…vor dem Spiel über die Ernennung Weissenböcks zum Trainer: „Wir hatten nicht vor, dass wir den Trainer wechseln, ganz klar. Wir wollten es mit Lassaad eigentlich bis zum Ende durchziehen und nachher haben sich halt Situationen ergeben, wo man nicht mehr anders kann und deshalb habe ich jetzt in den letzten Wochen mit sehr vielen Trainern gesprochen. Es haben sehr viele Trainer bei uns zugesagt, die gerne an der Seite gestanden wären und unser großes Ziel noch erreichen wollten, aber schlussendlich kennen wir den Thomas Weissenböck schon sehr lange. Mit dem haben wir nicht sehr lange sprechen müssen. Wir wussten da haben wir eine sehr gute Lösung in der Hinterhand.“
 
Roland Daxl (Finanzvorstand SV Guntamatic Ried):
...über die Wichtigkeit des Siegs: „Es ist sehr schön, das ist ganz klar. Wir haben eine turbulente Zeit hinter uns und da ist ein Erfolgserlebnis umso wichtiger um wieder in die Spur zu finden. Wir wissen, dass wir einen grandiosen Herbst gespielt haben, sind im Frühjahr nicht in den Tritt gekommen. Wir hatten ein paar Glanzpunkte, konnten aber einfach keine Erfolge erzielen, die sich auch in der Tabelle niedergeschlagen haben. Wir wollen es noch einmal versuchen, wir wollen es gemeinsam wagen und probieren alles bis zum Schluss, um trotzdem unser Ziel am Ende einzufahren.“
 
...über die Kritik der Fans an der Vereinsführung: „Das ist ganz normal. Auch ich als Fan, das bin ich ja, bin unzufrieden. Dass negative Kritik immer lauter vorgebracht wird als positive ist auch logisch. Das ist einfach so. Wenn gewonnen wird, dann gewinnen die Spieler und ansonsten ist der Vorstand schuld. Das ist auch in Ordnung, weil wir trotzdem letztverantwortlich sind.“
 
...über die schwierige Trainersuche: „Es gab zwei Körbe um genau zu sein. Wir haben ehrlich gesagt mehr Körbe verteilt, weil sich sehr viele angeboten haben, diese Funktion und dieses Amt bei uns zu übernehmen. Es gibt viele Parameter, die man da beachten muss, wo wir auch nicht volles Risiko gehen wollten. Wir haben letztendlich zu einer internen Lösung gegriffen, zu Thomas Weissenböck und das war ganz lustig, weil das auch der erste war mit dem ich gesprochen habe.“
 
...über die Kritik von Tatar an dem Verhalten von Schiemer bei der Trainersuche: „Ich schätze Herrn Tatars Aussagen immer sehr, auch wenn sie manchmal lustig sind, aber sie sind sehr pointiert und meistens auch richtig. Es kann schon sein, dass das eine Aufgabe war, die er vielleicht ein bisschen blauäugig angegangen ist, wenn man einmal so sagen darf. Andererseits ist es einfach so, dass man mit gewissen Leuten spricht. Von unserer Seite ist nichts rausgegangen und wenn die dann darüber berichten wollen, dass sie mit uns im Gespräch waren, dann ist das eben so und dann erscheint dieses Bild.“
 
Gernot Plassnegger (Trainer SC Austria Lustenau):
…über das Spiel: „Ich glaube einfach, wenn man sich das Spiel bis zum Elfmeter hin anschaut, war es eine Pattsituation von beiden Seiten. Wir haben vorne die Bälle nicht festmachen können. Es war schwierig. Aber im Prinzip, nachher, auf Grund von der zweiten Halbzeit, wo Ried dann auch Chancen hatte, muss man den Mund abwischen und heimfahren. Es hilft nichts.“
 
...über den Elfmeter für Ried: „Es ist gepfiffen worden. Natürlich war es eine Situation, wo es nicht unbedingt sein muss. Nichts destotrotz geht es weiter.“
 
...über die Ausfälle: „Im Offensivbereich, natürlich vorne, wird es schwierig, wenn du keinen Stürmer mehr hast. Es ist einfach so. Wir müssen mit dem umgehen.“
 
...vor dem Spiel über seine mögliche Teilnahme am UEFA-Pro-Lizenzkurs und die Verwirrung darum in den letzten Wochen: „Dazu kein Kommentar. Ich bin froh, wenn das endlich bekanntgegeben wird.“
 
Alexander Sebald (Torhüter SC Austria Lustenau):
...über das Spiel: „Ich glaube wir haben es erste Halbzeit gut gemacht. Wir kriegen dann durch eine unglückliche, unnötige Aktion einen Elfmeter, würde ich sagen. Wir sind dann defensiv natürlich hervorragend gestanden, nach vorne hin haben wir den letzten Pass immer ein bisschen zu unkonzentriert, ungenau gespielt und hatten dann so in der ersten Halbzeit auch wenige Torchancen. Zweite Halbzeit haben wir uns dann vorgenommen ein bisschen höher anzugreifen um vielleicht den einen oder anderen Ballverlust zu erzwingen und dann tief zu gehen. Genau das Gegenteil ist passiert. Wir hatten einen eigenen Ballverlust, ich glaube Mitte unserer Hälfte, ein Ball tief und dann steht es 2:0 und wir schauen uns an und wissen nicht warum. Ich glaube die Mannschaft hat es trotzdem ordentlich gemacht.“
 
...über die Auswärtsschwäche: „Das ist eine schwierige Frage. Wir bereiten uns immer gleich vor, egal ob Heim- oder Auswärtsspiel, gehen immer genau gleich ins Spiel. Das kann man so kurz nach dem Spiel auch nicht beantworten.“
 
Martin Grasegger (SC Austria Lustenau):
...über seinen verschuldeten Elfmeter: „Ich habe im Rutschen noch das Bein ausgestreckt, damit ich den Ball noch irgendwie erwische und wenn es überhaupt eine Berührung war, dann hat er die Berührung gesucht. Für mich war es ein kleines Streifen und er kann ganz normal weiterlaufen. So habe ich es in der Situation gesehen. Also für mich war es kein Elfmeter, aber vielleicht war der Schiedsrichter anderer Meinung. Sicher ist es eine Schlüsselszene, aber ich glaube an dem ist es nicht gelegen.“
 
...über das Spiel: „Ich glaube wir haben uns von der ersten Minute an irrsinnig schwergetan. Wir haben nicht ins Spiel gefunden. Im Spiel nach vorne sind alle Bälle wieder zurückgekommen. So haben wir Ried ins Spiel kommen lassen. Wir haben dann zweite Halbzeit noch versucht etwas zu machen, aber dann haben wir das 2:0 bekommen und dann war es natürlich irrsinnig schwierig. Wir hatten dann noch einen Stangenschuss, wo vielleicht noch etwas gehen hätte können, aber Alles in Allem waren wir verdienter Verlierer.“
 
Alfred Tatar (Sky Experte):
...über den Elfmeter für Ried: „Ich sage, in diesem Fall hat er das Bein noch ausgestreckt und Durmus ist drüber gestolpert. Ich hätte auch Strafstoß gegeben.“
 
...vor dem Spiel über die Ernennung Thomas Weissenböck zum neuen Ried Trainer: „Ich weiß nicht ob man dort auf diese Situation vorbereitet war, dass man Chabbi entlässt und dann einen Trainer bei der Hand haben muss. So wie sich das Ganze darstellt mit diesen vielen Namen, die hier kursieren, glaube ich, dass der Verantwortliche, Franky Schiemer, nicht gewusst hat wie er mit dieser Situation umgehen soll. Ich glaube Franky Schiemer ist in ein Wasser gesprungen, das ihm zu kalt war.“
 
...vor dem Spiel über die Verwirrung bezüglich Plassneggers möglicher Teilnahme am UEFA-Pro-Lizenzkurs: „Es geht hier in dem Fall eindeutiger Weise um den Verband, letztlich um den ÖFB, der ja die Ausbildung führt und leitet. Der ist auf Tauchstation gegangen. Ich hätte gerne einmal in dieser Angelegenheit, und wir sprechen hier vom Profifußball in Österreich, also von jenen Trainern, die auf sich gesehen Österreich dort hinführen, dass die Bevölkerung sich für diesen Sport interessiert, als gut ausgebildete Leute. Diejenigen, die das zu verantworten haben, sind nicht in der Lage transparent jedem einzelnen klarzumachen, wie man in so einen Kurs kommt, was die Kriterien sind, wie sie ausgewählt werden. Diese Leute sind verschwunden. Peter Schöttel, bitte melden, möchte ich sagen.“