13.09.2017

"Der FAC liegt uns"

Stimmen zu den Spielen der 10. Runde der Sky Go Ersten Liga von Sky Sport Austria HD.

SC Austria Lustenau – FAC Wien 5:0 (4:0)

Schiedsrichter: Andreas Heiß

Andreas Lipa (Trainer Austria Lustenau):

…über das Spiel: „Natürlich tut es gut, wenn man zu Hause nach so einer langen Durststrecke mal gewinnt. Ich denke, es war sehr überzeugend. Ich wollte unbedingt, dass die Mannschaft sich belohnt. Das haben sie heute getan. Wenn sie das gewisse Selbstvertrauen haben, können sie sehr gut Fußballspielen. Es war jetzt erst einmal der erste Schritt nach oben und am Freitag kommt schon das nächste Spiel. Als Trainer ist man immer unter Beobachtung. Es ist egal, ob es bei diesem Verein ist, in dieser Liga oder eine Liga höher oder weiter drunter. Man ist als Trainer immer unter Druck. Mit dem muss man einfach leben, wenn man den Trainerjob macht. Der Gegner liegt uns einfach. Es gibt Gegner, die einem liegen und welche, die einem weniger liegen.“

…vor dem Spiel über seine Situation: „Die Qualität der einzelnen Spieler ist nach wie vor da. Ich gebe dem Alfred Tatar recht, dass ich mich vielleicht selbst oder die Mannschaft unter Druck gesetzt habe, aber man muss ja auch Ziele vorgeben. Unser Ziel ist es ja auch, dass wir es schaffen. Das Ziel, wenn ich in dieser Liga spiele, muss sein, dass ich hinaufkomme. Zu dem stehe ich auch. Ich lasse mich sicher nicht unterkriegen, nur weil es negativ läuft. Fußball ist nicht nur Sonnenschein. Gerade in Zeiten wie jetzt, kann man viel daraus lernen.“

Christopher Drazan (Austria Lustenau):

…über das Spiel: „Wir können Fußballspielen und das haben wir auch phasenweise bei den vorigen Partien gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir richtig stark gespielt. Der Gegner war nicht gut, aber weil wir auch richtig gut gespielt haben. Wir haben heute gezeigt, was wir können. Wichtig war, dass wir die Tore gemacht haben und so können wir weiterspielen. Das war der erste Schritt und jetzt müssen wir weiter hart arbeiten. Der Trainer gehört zu uns. Wir spielen für uns und den Trainer und wollten heute zeigen, dass wir eine Mannschaft sind.“

Hubert Nagel (Präsident Austria Lustenau):

…auf die Frage, wie sich der Heimsieg anfühlt: „Leider ungewohnt. Es war natürlich schön. Dass wir so leicht die Tore gemacht haben, hat wohlgetan. Der FAC ist in der momentanen Verfassung nicht der schwierigste Gegner, aber man muss erst einmal 5:0 gewinnen.“

…über Andreas Lipa: „Fußball ist Tagesgeschäft. Wir müssen da unten rauskommen. Wir haben jetzt den Anfang gemacht und ich hoffe, es geht jetzt so weiter. Ich würde gerne mit ihm weitermachen. Er weiß aber, wir brauchen Erfolg und Punkte. Ich hoffe, dass es ihm gelingt und dann würden wir gerne lange miteinander zusammenarbeiten.“

…auf die Frage, ob man in Lustenau zu ambitioniert war: „Ich möchte auch einen Trainer der nach vorne blickt und optimistisch ist. Dass es nicht geklappt hat, ist eine andere Sache. Wir haben die letzten Monate unglaublich viel Erfolg an den Nebenfronten gehabt. Wir haben auf den Konten Geld und das ist auf jeden Fall beruhigend. Deshalb haben wir auch überlegt, die Ausländerregel vielleicht zu kippen, weil wir es uns wieder leisten können. Wir sind gut aufgestellt. Natürlich würden wir gerne höher angreifen und dann dürfen wir uns nicht mehr allzu viele Patzer leisten.“


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