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12.08.2017

"Nachdenken, ob alle Spieler geeignet sind"

SC Austria Lustenau – KSV 1919 1:2 (1:1)
Schiedsrichter: Alan Kijas

Andreas Lipa (Trainer SC Austria Lustenau):
…über das Spiel: „Naja schön langsam ist es nervig. Ich muss ganz ehrlich sagen, wir beginnen gut, machen das Tor, haben die eine oder andere Möglichkeit den Sack zuzumachen und hinten verhalten wir uns einfach wie eine Schülermannschaft. Da muss man sich langsam die Frage stellen ob wir defensiv einfach nicht die Qualität haben, weil wenn man so viele Gegentore bekommt, sich vor allem so naiv verhält bei Standardsituationen, auch dann das zweite Tor, dann glaube ich einfach, dass die Spieler die Qualität nicht haben, so ehrlich muss ich sein. Ich werde jetzt auch aufhören die Spieler zu verteidigen, weil langsam muss man drüber nachdenken ob einige einfach für die Liga nicht geeignet sind.“

...über die derzeitige Form seiner Mannschaft: „Eine Krise ist es auf jeden Fall wenn du vier Mal hintereinander verlierst.“

Christopher Drazan (SC Austria Lustenau):
...über das Spiel und warum Lustenau wieder keine Punkte einfährt: „Ich weiß es auch nicht. Weil wir wieder ein deppertes Standardtor kriegen wo keiner mitgeht. Die hatten erste Halbzeit glaube ich keine Torchance, zweite haben sie das Tor gemacht mit einem Weitschuss glaube ich. Wir belohnen uns leider nicht selbst. Ich glaube man hat heute wieder gesehen, dass wir die klar bessere Mannschaft sind und werden wegen jedem kleinen Scheiß bestraft. Ich hoffe, dass bald die Wende kommt und wir werden weiter trainieren und weiter Gas geben.“

Martin Grasegger (SC Austria Lustenau):
...über das Spiel: „Ich glaube das zieht sich jetzt schon die letzten Spiele durch. Wir fangen sehr gut an, gehen in Führung, sind glaube ich auch spielüberlegen gewesen, haben uns gute Möglichkeiten herausgearbeitet im Minutentakt und nach dem 1:0 hören wir auf Fußball zu spielen. Es passiert die letzten Spiele, dass wir uns viel erarbeiten und am Schluss alles zusammenhauen. Das macht müde.“

Hubert Nagel (Präsident SC Austria Lustenau):
...vor dem Spiel über den schweren Saisonstart von Lustenau: „Es ist natürlich nicht erfreulich, wenn man drei Mal hintereinander verliert. Die Umstände waren unterschiedlich. Wir haben gegen Ried katastrophal gespielt. Die anderen beiden Spiele waren durchaus akzeptabel, aber das Ergebnis hat einfach nicht gepasst.“

...über den möglichen Wechsel von Ex-Lustenauer Dwamena zu Brighton um rund 9 Millionen Euro: „Wir hätten da gerne einen größeren Anteil, aber nachdem wir auch was bekommen, gönnen wir das dem Dwamena. Es ist für uns in Ordnung und uns freut es auch, dass ein Spieler von uns so eine Karriere macht. Er ist ein ganz lieber Kerl und ich wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute.“

Stefan Rapp (Trainer KSV 1919):
…über das Spiel: „Mir ist natürlich ein Stein vom Herzen gefallen, das ist klar. Man hat auch in der Anfangsphase gesehen, dass wir verunsichert sind und dann gleich aus einer Standard ein Tor gekriegt haben. Das war natürlich bitter, aber es war ein Wahnsinn wie wir uns da erholt haben von dem Rückschlag, haben dann immer besser ins Spiel gefunden und sind mutiger geworden. Wir haben uns Schritt für Schritt in das Spiel hineingesteigert, haben dann die Zweikämpfe gewonnen, dann kam die Passsicherheit dazu, war sogar noch ein bisschen Kreativität dabei. Also es war natürlich schon sensationell.“

...vor dem Spiel darüber wie er Trainer der Kapfenberger wurde: „Die Entscheidung war überraschend, aber ich habe das natürlich sofort angenommen.“

Daniel Geissler (KSV 1919):
...über das Spiel: „Wir sind mit einem Punkt aus vier Spielen nicht so gut gestartet, aber man sieht die Mannschaft kämpft, die Mannschaft beißt und ich glaube heute ist das wirklich über den Kampf entschieden worden. Man muss nicht immer schön spielen, aber heute war es erfolgreich und das ist das Wichtigste.“

...über die turbulenten letzten Tage und Wochen bei Kapfenberg: „Ich glaube wir waren auch davor gut eingestellt. Ich glaube, dass da jetzt nicht vom Trainereffekt zu sprechen ist, weil wir haben heute eigentlich relativ das Gleiche gemacht, bisschen offensiver attackiert und das hat Lustenau glaube ich nicht so gefallen. Wir wünschen dem Robert Pflug natürlich von der Mannschaft alles Gute. Das ist ein trauriger Fall, aber im Endeffekt geht es um den Verein und jetzt ist ein neuer Trainer da und wir werden alles geben, dass wir da oben bleiben.“

Walter Kogler (Sky Experte):
...vor dem Spiel über die derzeitige Situation bei Kapfenberg: „Die Saison ist ja, Gott sei Dank für Kapfenberg, noch nicht so alt, sondern man hat noch genügend Zeit, aber man muss versuchen das Stück für Stück aufzubauen.“


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