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01.04.2017

Tatar: "Foul an Rakowitz war ein Elfer"

Stimmen zur Sky Go Ersten Liga von Sky Sport Austria HD.

SC Wiener Neustadt – SC Austria Lustenau 1:1 (0:0)

Schiedsrichter: Walter Altmann

Rene Wagner (Trainer SC Wiener Neustadt):

…über das Spiel: „Wenn man mir vor dem Spiel gesagt hätte, dass das Spiel 1:1 ausgeht, wäre ich froh gewesen, aber nach dem Spiel muss ich sagen es war sicher mehr drin. Wir hatten sehr viele und ganz klare Möglichkeiten. Es ist ein wenig die Nervosität, aber der Punkt ist für uns ganz wichtig. Wie wir heute aufgedreht haben, das war eine richtige SC Wiener Neustadt Mannschaft. Hut ab vor der Mannschaft. Es ist überhaupt nicht leicht aus dieser Krise herauszukommen und wir haben das heute geschafft. Das war eine Top-Leistung heute gegen einen Top-Gegner. Wir haben viele Chancen herausgearbeitet und wenig zugelassen. Wenn wir drei Punkte hätten, wäre ich zufriedener.“

...über die Elfmeterszene: „Das war ein klarer Elfmeter.“

...über die Verletzung von Stefan Rakowitz: „Ich habe keine genaue Information, aber es könnte auch ein Bruch sein.“

...über das Engagieren des zweiten Co-Trainers: „Es ist eine Entscheidung, die ich in Wahrheit eigentlich schon im Herbst wollte.“

Andreas Schicker (SC Wiener Neustadt):

…über das Spiel: „Wir haben heute eine sehr gute Partie gemacht und dann bist du aus dem Nichts wieder 0:1 hinten. Ich glaube Lustenau hat aus dem zweiten Torschuss das Tor gemacht und wir hatten zig Chancen, ich glaube ein Elfmeter, der nicht gegeben worden ist und dann bist du wieder 0:1 hinten. Dann glaubst du es geht wieder los. Es war ganz wichtig, dass wir heute das Tor gemacht und angeschrieben haben und somit kann man wieder sagen, dass der SC Wiener Neustadt lebt. Jetzt wissen wir, dass wir im Abstiegskampf sind, aber ich bin überzeugt davon, dass wir das schaffen.“

...über das Ergebnis: „Ich glaube, dass wir vor dem Spiel den Punkt unterschrieben hätten. Wenn man sechs Spiele hintereinander nicht gewinnt und dann kommt Lustenau. Dann ist man auch daheim zufrieden mit einem Punkt, aber ich muss ehrlich sagen, nach dem Spiel, aufgrund der zahlreichen Torchancen trauere ich schon eher den zwei Punkten nach, die wir verloren haben. Auf das Spiel können wir aufbauen und gehen sicher gestärkt heraus.“

...über die Torflaute von Wiener Neustadt vor dem heutigen Spiel: „Es ist wirklich ein Wahnsinn. Ich bin jetzt glaube ich seit dreizehn Jahren Fußballprofi, aber so eine Unserie habe ich auch noch nicht erlebt. Ja, nach der ersten Halbzeit und den Chancen habe ich gedacht es geht schon wieder so weiter, aber Gott sei Dank hat uns der Bernd dann erlöst. Wenn man so lange kein Tor macht und dann 0:13 oder 0:14 Torverhältnis hat, das nagt. Da macht das Fußballspielen dann auf einmal nicht mehr so viel Spaß.“

Bernd Gschweidl (SC Wiener Neustadt):

...über den wichtigen Treffer und die Partie: „Ich hoffe, dass das Tor die Erlösung für die ganze Mannschaft war. Jetzt ist einfach einmal ein Stein von unserem Herzen gefallen, dass wir den Ball jetzt nach so vielen Spielen hineingebracht haben. Es gibt solche Phasen, heute im Match haben wir wieder gesehen, was für Chancen wir gehabt haben. Normal müssen wir diese Partie glaube ich gewinnen. Wir haben schon wieder so viele Chancen liegen gelassen und zum Glück ist der Ball heute zumindest einmal reingegangen. Ich glaube, dass der Punkt wichtig für unsere Moral ist. Was wir heute auf dem Platz gezeigt haben war sehr stark. Ich hoffe, dass der Erfolg mit dem Punkt zurückkommt. Es war kämpferisch ausgezeichnet und spielerisch war es auch sehr stark.“

Markus Rusek (SC Wiener Neustadt):

...über das Spiel: „Heute haben wir einen sehr wichtigen Punkt für die Mannschaft, für die Moral gemacht. Das Tor ist ein Befreiungsschlag, auf das können wir aufbauen und das gibt uns sicher Kraft. Wir haben sehr viele Chancen gehabt. Ich habe auch eine versemmelt in der ersten Halbzeit, das ärgert mich noch immer. So ist Fußball und wir müssen einfach gemeinsam schauen, dass wir weitere drei Punkte einfahren und den Punkt nehmen wir mit und freuen uns einfach, dass es mit dem Tor geklappt hat. Dann müssen wir die drei Punkte halt nächste Woche holen.“

Katja Putzenlechner (Vorstand SC Wiener Neustadt):

...vor dem Spiel über die aktuelle Trainersituation: „Dass die sportliche Situation für uns aktuelle eine große Herausforderung ist steht außer Frage. Wir haben im Anschluss an das FAC-Spiel ganz viele Gespräche geführt und nachdem beim SC Wiener Neustadt vielleicht das eine oder andere vielleicht etwas anders ist, haben wir uns dafür entschlossen das Trainerteam mit Mario Posch zu verstärken. Mario Posch kennt den SC Wiener Neustadt schon seit Ewigkeiten und wir erhoffen uns durch seine Unterstützung einfach zusätzliche Impulse. Aus den ersten zwei Wochen des gemeinsamen Trainings konnten wir feststellen, dass das Trainerteam in sich sehr harmonisch arbeitet und, dass alles ganz gut funktioniert.“

...ob Mario Posch auch als möglicher Cheftrainer für SC Wiener Neustadt in Frage kommt: „In diese Richtung haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, steht für uns aus derzeitiger Sicht noch nicht zur Diskussion.“

Daniel Ernemann (Trainer SC Austria Lustenau):

…über das Spiel: „Das war ein komisches und sehr kampfbetontes Spiel, wirklich viele zweite Bälle. Weil wir die zweiten Bälle lange Zeit nicht gewonnen haben, sind wir nicht so ins Spiel gekommen. Gegen einen kompakten Gegner zu spielen ist immer schwer. Da muss man den Ball schnell laufen lassen, das haben wir oftmals gemacht, aber erst in der zweiten Halbzeit kann man dann oft die Früchte einholen, wenn man den Gegner viel bewegt und so war es am Schluss. Unentschieden ist heute glaube ich ein gerechtes Ergebnis.“

Alfred Tatar (Sky Experte):

...über eine Elfmetersituation in der ersten Halbzeit: „Das ist natürlich eine Fehlentscheidung und bitter, dass nicht nur ein Elfmeter nicht gegeben wurde, sondern, dass auch noch Rakowitz in dieser Szene so schwer verletzt wurde, dass er ausscheiden musste.“

…darüber, dass Rene Wagner einen zweiten Co-Trainer bekommen hat: „Es ist eine Maßnahme, die ich in dieser Form noch nicht gesehen habe. Welche Aufgabe soll dieser neue Mann haben? So wie man von Neustädter Seite hört ist Posch dafür zuständig die Defensive zu stabilisieren. Posch ist ja auch schon ein Cheftrainer in dieser Liga gewesen. Man hat mit Gerhard Fellner einen zweiten Ex-Cheftrainer, also Wiener Neustadt hat ein ziemliches Luxusproblem, man hat eigentlich drei Cheftrainer. Es ist egal, wie viele Alphatiere da an Bord sind, es zählt einzig und allein wie es dem Verein gut geht. Wenn sich diese Maßnahme positiv auswirkt hat der Verein alles richtig gemacht.“


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