19.11.2016

"Wir müssen am Boden bleiben"

Rafael Dwamena hat drei Tore erzielt und das vierte vorbereitet / Foto: Austria Lustenau

WSG Wattens – SC Austria Lustenau 2:4 (2:1)

Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):

…über das Spiel: „Lustenau hat verdient gewonnen, aber ich hätte es mir gern angeschaut, wenn wir zu elft fertig gespielt hätten und ohne den Fehler von Oswald hätten wir es vielleicht rübergebracht, bis zum 2:2 war in der zweiten Halbzeit nicht viel los.“

Raphael Dwamena (SC Austria Lustenau):

...über das Spiel: „Wir haben heute sehr gute Arbeit gemacht. Am Anfang war es schwierig, aber dann haben wir das Spiel unter Kontrolle gehabt, taktisch war das clever und wir haben gewonnen.“

…über seine Treffer: „Für einen Stürmer ist das gut, aber ich habe es nicht alleine gemacht, die ganze Mannschaft hat es sehr gut gemacht. Ich freue mich, dass ich drei Tore geschossen habe, aber ich muss weiterarbeiten.“

…über seine Zukunft in Lustenau: „Wir wollen Meister werden, das ist sehr wichtig für die Mannschaft und dafür müssen wir zusammenbleiben. Ich weiß nicht, was im Winter oder im Sommer passiert, aber Stand jetzt bleibe ich. Ich habe von keinen Angeboten gehört.“

Lassaad Chabbi (Trainer SC Austria Lustenau):

...über das Spiel: „Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht angefangen, wir haben gleich ein Tor bekommen. Dann waren wir wieder im Spiel, haben das 1:1 gemacht, dann haben wir aufgehört Fußball zu spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr viele Sachen gut gemacht, wir haben ein paar Spieler ausgewechselt, die in der ersten Halbzeit ihre Arbeit nicht gut gemacht haben und dann haben wir die ganze zweite Halbzeit bravourös gespielt, wir hatten sehr viel Geduld und die rote Karte den Gegner hat uns auch geholfen.“

…über die Herbstmeisterschaft: „Wir müssen auf dem Boden bleiben, uns konzentrieren, jeder hat in Lustenau aus der Geschichte gelernt, als man am letzten Spieltag den Aufstieg verpasst hat. Wir bleiben auf dem Boden, Herbstmeister zu sein ist gut, aber es spielt für mich keine Rolle. Die Saison ist noch nicht fertig.“

…über Dwamena: „Zurzeit ist er nicht zu ersetzen, ein Stürmer ist wie ein Tormann: wenn ein Torwart zwei Fehler macht, dann kann man ihn nicht rausnehmen, genauso wie bei einem Stürmer, der fünf Chancen hat und kein Tor macht. Mir ist ein Stürmer lieber, der zu Chancen kommt als einer, der in 90 Minuten keine Chance hat. Ab und zu hat er auch so viele Chancen bekommen und nicht getroffen, aber ich bin hinter ihm gestanden und habe die Schuld auf mich genommen, dass ich zu wenig mit ihm gearbeitet habe. Das lohnt sich einfach.“

Martin Scherb (Sky Experte):

...über Dwamena: „Er war ganz klar Man of the Match, Weltklasse heute. Nicht nur er, aber er hatte einen großen Anteil an dem Sieg. Es wäre eine Riesenschwächung, wenn er im Winter gehen würde, aber ich glaube auch nicht, dass das passieren wird, da müsste er schon eine Ausstiegsklausel haben.“


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