11.03.2022

Neuer Trainer für Para-Eishockeynationalteam

Erst vergangenen Herbst feierte das neuformierte Para-Eishockeynationalteam sein Comeback. Von 10. - 13. März kommt das Nationalteam in St. Pölten zu einem Trainingscamp zusammen und wird dabei seinen neuen Trainer kennenlernen – den Schweden Erik Vikström, der dem österreichischen Para-Eishockey seine eigene Identität verleihen soll.

Von 2017 bis 2019 betreute Vikström bereits das schwedische Para-Eishockeynationalteam, kennt daher die Besonderheiten. „Es war uns bei der Suche wichtig jemanden zu finden der kein Quereinsteiger ist. Die Unterschiede vom ´normalen´ zum Para-Eishockey sind groß. Mit Erik Vikström haben wir jemanden gefunden, der sich in dem Bereich auskennt und auch Erfolge vorzuweisen hat“, erläutert General Manager Martin Kogler.

Vergangenen Herbst formierte sich nach mehrjähriger Absenz wieder ein Para-Eishockeynationalteam. Dieses bestritt in Vierumäki (FIN) zwei Freundschaftsspiele gegen Finnland und erzielte dabei gleich zum Auftakt einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen.

Die nächsten Schritte lauten, den Bereich Para-Eishockey strukturiert und professionell aufzubauen und sich für die C-WM im Herbst vorzubereiten. Dazu dient bereits das bevorstehende Teamcamp, Martin Kogler: „Es stehen vier Tage intensives Training auf dem Programm, in denen Erik die Spieler mit seinem System vertraut machen wird.“

Positiv streicht der General Manager hervor, dass man im Bereich Para-Eishockey nicht bei Null startet, sondern gewisse Strukturen bereits vorhanden sind und diese im Wachsen begriffen sind.

Eine Aufgabe von Erik Vikström wird sein, über die kommenden Monate und Jahre ein eigens auf Österreich ausgerichtetes Playbook zu entwickeln und dem österreichischen Para-Eishockey damit eine eigene Identität zu verleihen.

Zudem ist das Ziel, so rasch als möglich von der C- in die B-Gruppe aufzusteigen. „Kein leichtes Unterfangen“, wie Martin Kogler anführt, denn dafür muss man bereits zu den Top 14 der Welt zählen (Anm.: 8 Nationen sind in der A-Gruppe vertreten, 6 in der B-Gruppe).

Für die bevorstehende C-WM hat Österreich sein Interesse an der Ausrichtung bekundet und führt aktuell Gespräche mit möglichen Austragungsorten. Die Vergabe der C-WM erfolgt in den kommenden Wochen.


   

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